Im Jubiläumsjahr 2025 wollten wir von unseren Mietern im Rahmen des Gewinnspiels „140 Jahre spar+bau – 140 Jahre Dein Zuhause.“ wissen: Wie lebt ihr bei spar+bau? Das Ergebnis hat uns überrascht, bewegt und begeistert. Dabei herausgekommen ist ein kurzer Jubiläumsfilm, der unter die Haut geht.
Ein Aufruf, der leise begann – und Herzen öffnete
Es war einer dieser typischen Frühlingsnachmittage, als die Idee zum Gewinnspiel geboren wurde. 140 Jahre spar+bau – das wollte gefeiert werden. Nicht mit langen Reden, sondern mit echten Geschichten. Mit dem, was spar+bau wirklich ausmacht: den Menschen, die in unseren Häusern leben. Wir wollten wissen: Wie fühlt sich Nachbarschaft heute an? Was bedeutet ein Zuhause, wenn es nicht nur aus Wänden besteht? Also riefen wir unsere Mieterinnen und Mieter über Treppenaushänge, in unserem Newsletter und auf unseren Social-Media-Portalen dazu auf, uns genau das zu erzählen. Persönlich, kreativ, auf ihre Weise. Zu gewinnen gab es Spargutscheine und natürlich die Chance, Teil unseres Jubiläumsfilms zu werden.
Wir warteten. Und warteten. Erst kam … nichts. Vielleicht war die Idee zu ungewöhnlich? Dann plötzlich, ein Pling und noch ein Pling, noch eine E-Mail und noch ein Brief – Einsendungen mit Geschichten voller Wärme, Witz und Wunder. „Ich bin vor vier Jahren wegen der Arbeit aus Peine hergezogen, ohne jemanden zu kennen“, erzählt uns die 29-jährige Christina aus dem Ricklinger Stadtweg. Umso mehr freute sie sich über ihre freundlichen Nachbarn. Über das Lächeln im Treppenhaus, das unverhoffte Päckchen-Annehmen, die helfende Hand beim Umzug. „Das ist nicht selbstverständlich. Aber hier schon.“ Christina hatte ihre Geschichte bereits in Form eines beeindruckenden Bewerbungsfilms geschickt. Sie schätze die günstige Miete, die kernsanierte Wohnung und den schnellen Service von spar+bau, erzählt sie darin. „Ich wollte einfach zeigen, wie gut es mir hier geht, weil ich viele schöne Erinnerungen mit dieser Wohnung verbinde.“ Im Haus kennt man sich, man grüßt und hilft sich. „Wenn ich meine ältere Nachbarin treffe, frage ich sie, ob sie etwas braucht, oder ich trage ihre Einkäufe hoch.“ Und sie weiß, wenn sie mal Hilfe benötigt, wäre auch jemand für sie da: „Man schaut und achtet einfach aufeinander.“ Und das im besten Sinne. „Ich fühle mich hier superwohl, weil ich nicht nur hier wohne. Hier bin ich zuhause.“ Ricklingen zeigt sich an diesem Tag von seiner schönsten Seite: lebendig, offen, verbunden.
Die 11 in der Nordstadt: Freundschaft fürs Leben
Von dort ging es weiter in die Nordstadt – zum Brüggemannhof, Hausnummer 11. „Ich wohne seit 2020 hier und habe den Mieterinnenjackpot geknackt“, sagt Hausbewohnerin Laura lachend. „Wir sind eine WG, aber als ganze Hausgemeinschaft.“ Zusammen mit Lara, beide Anfang 30, hat sie ihre Geschichte eingereicht, im Namen aller Hausbewohner. Hier wurde aus Nachbarschaft Freundschaft, aus Freundschaft ein Stück Lebensgeschichte. Man feiert zusammen Weihnachten, Silvester, Hochzeit, Geburtstage oder einfach das Leben. „Auch in schweren Zeiten stehen wir einander bei und helfen bei der Trauerbegleitung oder bei Krankheit“, ergänzt Lara. Als Laura kurz vor ihrer Hochzeit ein Brautkleid-Drama hatte, half ihre Nachbarin Edeltraut, ehemals Schneiderin, aus dem ersten Stock mit Nadel und Faden. Der Tag war gerettet.
Weil sie sich hier so verbunden fühlen, haben sich Laura und ihr Mann Malte sowie Lara ein Tattoo stechen lassen: die Zahl 11 unter einem schützenden Dach. Ein Symbol für das Haus, für die Menschen, für das, was sie miteinander teilen. „Weil wir uns hier gut fühlen.“ Die beiden jungen Frauen erzählen, wie sie sich hier kennenlernten, von ihrer generationenübergreifenden Nachbarschaft, die viel zusammen unternehme und wie eine große Familie sei. Gemeinsam waren sie letztes Jahr sogar auf Mallorca. „Die Nummer 11 ist das Haus, das uns beschützt!“, erklärt Laura.
Verbunden in Vahrenwald: von der Leinwand zur Liebe
Manchmal beginnt das größte Glück dort, wo man es am wenigsten erwartet – bei der Arbeit. Ende 2023 begegneten sich Merle und Riccardo zum ersten Mal: zwei Menschen, die zunächst einfach Kollegen waren. Die Mittagspausen wurden länger, die Gespräche tiefer – und eines Nachmittags beim Kaffeetrinken stellten sie fest, dass sie gute Freunde waren. Doch das Leben hatte andere Pläne. Gemeinsam entdeckten sie ihre Leidenschaft für Kunst. „Unser erstes Projekt: eine Leinwand, aufgeteilt in zwei kreative Hälften. Aus Pinselstrichen und Farben wuchs eine unsichtbare Verbindung zwischen uns, ohne dass wir es wirklich bemerkten“, erinnerte sich Riccardo. Die beiden wollten ein weiteres Projekt umsetzen: Merle wohnte bereits bei spar+bau in Vahrenwald. Ihre Küchenwand war weiß, eine leere Leinwand im wörtlichen Sinne.
Weil Merle etwas von Hannover in der Wohnung haben wollte, hatte sie die Idee, das Stadtbahnnetz der ÜSTRA künstlerisch auf die Wand zu bringen – mithilfe eines Beamers, mit Pinseln, Geduld und vielen gemeinsamen Abenden. „Doch nicht nur das Netz wurde größer, auch unsere Zuneigung. Zwischen Farbdosen, Kaffee auf dem Balkon und gemeinsamen Partien Gesellschaftsspiele entdeckten wir, dass wir mehr teilten als nur ein Hobby: einen Glauben, eine Liebe zur Ordnung, die Freude an schönen Momenten.“ Es war eine stille Zeit des Wachsens, so wie die Linien, die sich langsam auf ihrer Küchenwand ausbreiteten. Und dann, eines Abends im Juni 2024, während sie gerade die nächste Linie einzeichneten: der erste Kuss. Der Moment, in dem aus Freundschaft Liebe wurde. Im März 2025 zog Riccardo bei Merle ein: „Meine Wohnung in Vahrenwald machte Platz für etwas viel Größeres: ein gemeinsames Leben.“ Und am 30. Mai dieses Jahres wurde geheiratet. „Unser Zuhause ist mehr als Wände und Möbel, es ist der Ort, an dem unser gemeinsames Leben gewachsen ist. Ein Ort voller kleiner Erinnerungen, Freude und voller Liebe. Und jedes Mal, wenn wir auf das Streckennetz in unserer Küche blicken, wissen wir: Unsere Reise hat gerade erst begonnen.“
Was bleibt, ist mehr als ein Film: Fortsetzung folgt
Drei Drehtage. Drei Wohnungen. Drei Lebenswelten. Und doch so viel Gemeinsames. Überall begegnete uns etwas, das nicht selbstverständlich ist: Vertrauen. Nähe. Ein echtes Miteinander. „Die Geschichten haben uns alle berührt“, sagt Marketingleiterin Petra Lips. „Man spürt, wie sehr Nachbarschaft, Freundschaft und gleiche Interessen das Leben prägen.“ Unser emotionaler Jubiläumsfilm spiegelt dies sehr deutlich wider: Er erzeugt Gänsehaut! Echte Geschichten sind einfach die besten.
Dies war nur der Anfang. In den kommenden Ausgaben stellen wir Ihnen weitere Beiträge unserer Mieter vor – Menschen mit großen Herzen und kleinen Geschichten. Für uns hat sich einmal mehr gezeigt: Ein Zuhause ist nicht nur ein Ort. Es sind die Menschen, die es zu einem machen.