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spar+bau-News

Digitalisierung in der Wohnungswirtschaft

Ein Kommentar von Sieglinde Lohrey-Harré, Vorsitzende des Wirtschaftsausschusses im Aufsichtsrat von spar+bau.

Wie geht spar+bau mit den Veränderungen um, die sowohl Chance als auch Risiko sind? Sind wir für die Zukunft gut vorbereitet?

Es vergeht kein Tag, an dem das Thema Digitalisierung die Medien nicht beschäftigt. Und auch bei den Prozessen in Unternehmen spielt Digitalisierung eine wichtige Rolle – denn: sie bietet neue Instrumente, die die Abläufe erleichtern, Transparenz schaffen und den Kunden in den Vordergrund rücken. spar+bau hat schon früh auf diese Veränderungen reagiert – beispielsweise mit internen Kommunikationsplattformen, der Digitalisierung interner Abläufe, Handwerkerportalen und einem Online-Wohnungsportal.

Digitalisiertes Wohnen
Das intelligente Gebäude – Smart Home – stellt die Vernetzung von Haustechnik bis hin zur Lichtsteuerung, Heizungsregulierung und Sicherheitstechnik dar. Es sichert seinem Nutzer einen größeren Komfort, höhere Sicherheit und effizienteren Ressourceneinsatz. Bei rund
40 Millionen Privathaushalten wird davon ausgegangen, dass 2018 rund 680.000 bis 1 Million Haushalte über eine Smart-Home-Ausstattung verfügen. Tendenz steigend.

Durch die Digitalisierung ergeben sich neue Möglichkeiten, den Auswirkungen des demografischen Wandels zu begegnen: Dank der Assistenzsysteme – von der Betreuung bis hin zur Versorgung – können ältere Menschen länger als heute ein selbstbestimmtes
Leben im barrierearmen, eigenen Umfeld führen. Auch soziale Medien unterstützen das individualisierte Wohnen. Für jede Lebensphase können die gewünschten Angebote wie Telemedizin, pflegerische und soziale Services abgerufen werden. Die hier aufgezeigten Themen stellen nur einen kleinen Teil der Chancen für Unternehmen und Nutzer dar. Voraussetzung sind die Nutzung des Internets als interaktive Kommunikations- und Serviceplattform. Allerdings wird das Risiko der Abhängigkeit von technischen Systemen stetig zunehmen.

Ebenso steigt mit der Digitalisierung das Risiko der sozialen Vereinsamung. Auch in der Politik spielt das Thema Vereinsamung eine Rolle, daher wird die Stärkung von Mehrgenerationenhäusern diskutiert. spar+bau hat hier mit seinen Mitgliedern bereits erste Schritte getan, um den sozialen Kontakt und das Miteinander zu fördern – zum Beispiel durch die Treffpunkte, „Nachbarn für Nachbarn" und den Wohnservice. Aber reicht das? Die für die Wohnungswirtschaft wichtigen Themen Energiewende und demografischer Wandel im Kontext der Digitalisierung sind sicher eine der Herausforderungen der nächsten Jahre.
Wir dürfen gespannt sein.

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